Anke Hengelmolen-Greb

"Leitfaden Physiotherapie in der Neurologie" 

Mit Zugang zur Medizinwelt

Hengelmolen-Greb, Anke (Herausgeber); Jöbges, Michael (Herausgeber)

Erscheinungsdatum: 03/2018

Buch evidenzbasierte Neurorehabilitation - Anke Hengelmolen-Greb, M.Sc. in Grünebach

Der Leitfaden Physiologie in der Neurologie unterstützt Sie bei der individuellen Therapiegestaltung und gibt Ihnen Orientierung in der täglichen Praxis mit neurologischen Patienten.

Ausgehend vom Clinical-Reasoning (CR)-Prozess als Grundlage jeder Therapieplanung und -durchführung werden häufige neurologische Syndrome die neurofunktionellen Systeme sowie Diagnosen und Krankheitsbilder beschrieben.

Für die Therapie werden, ganz im Sinne des CR, immer auch die zugrundeliegenden Störungen bzw. betroffenen Systeme einbezogen und berücksichtigt.

 Ein separates Kapitel stellt die physiotherapeutischen Behandlungsverfahren mit ihre spezifischen Herangehensweisen vor.

Drüber hinaus erhalten Sie aktuelles Wissen über Lernprozesse, diagnostisch Verfahren, Medikamente sowie wissenschaftliches Arbeiten.

Mit dem Kauf des Buches haben Sie zeitlich begrenzten kostenfreien Zugang* zur Online-Version des Titels auf „Elsevier-Medizinwelten".

Über den / die Autoren

Anke Hengelmolen-Greb M.Sc.

ist seit 1992 als Physiotherapeutin in der Neurologischen Rehabilitationsklinik Bad Camberg tätig. Außerdem ist sie Supervisorin für Therapeuten und Pflegende und berät Kliniken in konzeptionellen Fragen. 

Aktuell plant sie ein ambulantes Therapiezentrum in ihrem Heimatort Grünebachim nördlichen Rheinland-Pfalz.

Sie absolvierte eine Ausbildung zur Bobath-Instruktorin (IBITA) und Studiengänge zur Erlangung der akademischen Grade Master ofScience Neurorehabilitation & Neurorehabilitations-Forschung.

Anke Hengelmolen-Grebist Instruktorin für Bobath-Kurse deutschlandweit und zusätzlich zuständig für deren Qualitätssicherung. Sie ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bobath-Therapeuten Deutschlands und hat in Fachzeitschriften und Büchern insbesondere zu den Themen Bobath, Neurorehabilitation und evidenzbasierte Therapie publiziert. 

Im Jahr 2015 erschien ihr erstes Buch „EvidenceBasedPractice in der neurologischen Rehabilitation“, ebenfalls im Elsevier-Verlag.

Prof. Dr. med. Michael Jöbges

Nach seinem Medizinstudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und am Inselspital Bern, absolvierte Prof. Jöbges eine Facharztausbildung Neurologie an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Bis 2006 war er als Oberarzt am Neurologischen Rehabilitationszentrum Leipzig mit Erwerb der Zusatzbezeichnungen Klinische Geriatrie, Sozialmedizin und Rehabilitationswesen tätig.

Seit 2006 ist er Chefarzt der Neurologie der Brandenburgklinik Bernau bei Berlin und seit 2008 Ärztlicher Direktor der Brandenburgklinik. 

Zusätzlich hat er seit 2007 eine Professur für Neurowissenschaften an der Hochschule für Gesundheit in Gera in den Studiengängen Physiotherapie und Ergotherapeie sowie im Masterstudiengang Neurorehabilitation inne.

Prof. Jöbges ist derzeit 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neurorehabilitation sowie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bobath-Therapeuten Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis:

1. Physiotherapeutische Befunderhebung und Diagnostik

2. Häufige Neurologische Symptome

3. Neurofunktionelle Systeme

4. Krankheitsbilder

5. Therapeutische Verfahren – Grundlagen Und Spezifika

6. Neuronale Plastizität: Unsere Fähigkeit Zu Lernen

7. Technische Zusatzdiagnostik

8. Medikamente

9. Wissenschaftliches Arbeiten Für Therapeuten

10. Adressen

Kapitel 1 bildet den Start mithilfe der ICF – ein Patientenbeispiel, an dem die ICF-Sprache erklärt wird.

Kapitel 2 ist das sog. „Schlagwort-Kapitel" mit dem Gedanken, dass so mancher Therapeut genau nach diesen, teils gängigen Begrifflichkeiten sucht und aus dem Kapitel heraus weitergelenkt werden kann.

Kapitel 3 ist quasi eine Checkliste der neurofunktionellen Systeme. Hier ist der therapeutische Grundgedanke: „Was ist denn das Hauptproblem meines Patienten?" Wenn ich das Hauptproblem definiert habe, woran muss ich noch denken? Dies soll hinlenken zu weiteren Systemen, die mit dem (hauptsachlich) betroffenen System in Verbindung stehen. Dieses System-Kapitel ist das grundlegende Kapitel des Buches, da es den Clinical-Reasoning-Prozess des Therapeuten begleitet und lenkt.

Kapitel 4 beschreibt Diagnosen und Krankheitsbilder, deren Symptome sich häufig im Kap. 3 wiederfinden. Was ist bei diesem Krankheitsbild spezifisch zu beachten, insbesondere auch Risikofaktoren oder klare Vorgaben, was man auf keinen Fall tun sollte?

Kapitel 5 stellt die therapeutischen Verfahren vor. Hier sollen die einzelnen therapeutischen Schulen zu Wort kommen. Wie gehen die einzelnen Verfahren mit den Störungen der neurofunktionellen Systeme (? Kap. 3) um, was ist für die jeweilige Herangehensweise spezifisch?

Kapitel 6 erklärt und beleuchtet menschliche Lernprozesse: Zum einen den eines gesunden Menschen, zum anderen werden die Unterschiede herausgearbeitet, wie sich der Lernprozess eines neurologisch geschädigten Menschen verändern kann und ob und wie diese Lernprozesse ggf. trotzdem vergleichbar sind.

Kapitel 7 & 8 beleuchten diagnostische Verfahren und die medikamentöse Therapie, bei der es Ziel sein soll, Medikamente zu nennen und zu erklären, die den Lernprozess des Patienten deutlich beeinflussen können und somit hohe therapeutische Relevanz haben.

Kapitel 9 beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten und zielt darauf ab, dass Therapeuten in der Lage sein sollten, Studien zu finden, diese zu lesen und zu werten. Aber auch die Suche nach Literatur sollte vom Clinical-Reasoning-Prozess des Buches geprägt sein – welche Frage habe ich eigentlich und wie suche ich in der Literatur nach Antworten?

Kapitel 10 bietet wichtige Adressen von Selbsthilfegruppen, Gesellschaften, Vereinen und Institutionen, an die sich Therapeuten wie auch Patienten, Angehörige etc. wenden können, um Hilfestellung und Informationen zu erhalten.

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| Anke Hengelmolen-Greb, M.Sc., PT, Bobath-Instruktorin IBITA, Heilpraktikerin (PT), Handicap-Tauchlehrerin